Rezension: Der Uhrmacher in der Filigree Street

⭐️⭐️⭐️⭐️
Diese Geschichte findet ihren Anfang in London des Jahres 1883.

Thaniel Steepleton ist Telegrafist und arbeitet für das britische Innenministerium. Mit dem Geld, das er verdient, finanziert er nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner verwitweten Schwester und ihren zwei Söhnen. Als er jedoch eines Tages nach Hause kommt und eine besonders gefertigte Taschenuhr in seiner Wohnung vorfindet, deren Anhänger mit seinem Namen beschriftet ist, stellt dies sein bisheriges Leben auf den Kopf. Es beginnt in dem Moment, als die Taschenuhr gerade noch rechtzeitig sein Leben bei einem Bomenanschlag rettet.

Zu Anfang habe ich mich in den scheinbar verworrenen Handlungssträngen zurechtfinden müssen. Allerdings dauerte es nicht lange und alles ergab für mich Sinn. Die Story spielt nicht nur im viktorianischen London, sondern auch – zu meiner großen Freude – in Oxford. Weiter führt die Geschichte den Leser nach Hagi (Japan), und auch wenn ich mich im asiatischen Raum weder geografisch noch kulturel auskenne, so fügt sich dieser Teil der Handlung wunderbar in das Gesamtbild der Geschichte.

Auch wenn sich die Story teilweise etwas in die länge zieht, so haben mich die unterschiedlichen Charaktere und die Idee überzeugt. Eine Geschichte verworren wie ein Uhrwerk. Außergewöhnlich!

Das Cover passt 100% und ist absolut gelungen!

Danke an NetGalley und Klett-Cotta Verlag (Hobbit Presse) für die Bereitstellung der digitalen Ausgabe!

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